Sedarom - hat jemand Erfahrung damit?
Verfasst: 15. Jun 2026, 17:43
Hallo zusammen,
aus beruflichen und privaten Gründen war ich ewig nicht mehr hier und es hat sich viel getan bzw. auch nichts.
Freddie ist ja ein sehr schwieriger Charakter und lässt sich scheinbar nicht vergesellschaften. Letztes Jahr hat einmal eine Vergesellschaftung mit ihm und Rufus geklappt, ein Traum! Und dann starb Rufus nur eine Woche später. Das hat mich erstmal völlig gebrochen, weil ich gar nicht weiter wusste.
Daraufhin habe ich mich entschieden, eine Gruppe dazu zu holen, damit Freddie nicht direkt wieder alleine sitzt. Lange Rede, kurzer Sinn: in der 5 er "Jungs"-Gruppe saßen zwei Weibchen, die ich weitervermitteln musste, und ein Tier war schon so alt und krank, dass wir ihm nur noch den Gefallen des Einschläferns tun konnten. Blieben noch zwei Degus übrig. Am Trenngitter war über Monate alles ruhig, der Seitentausch klappte prima und dann, beim Zusammensetzen, wollte einer der beiden Freddie mit einem Kehlbiss töten. Puh. Da war mir klar, das wird leider auch nichts.
Also habe ich für Freddie wieder nach einem neuen Freund gesucht und auch einen ganz tollen Degu gefunden. Er ist anderthalb Monate jünger als Freddie, kerngesund und einfach lieb. Und dann der erste Versuch des Zusammensetzens: 15 Minuten wurde gekuschelt und sich immer wieder mal aus dem Weg gegangen, dann eine Kugel und Freddie hat versucht, ihm das Auge auszukratzen. Bin dann direkt zur Tierärztin und es war wirklich kritisch. Das war vor ca. 5 Monaten. Am Trenngitter ist seitdem alles wieder ruhig, jeder Seitentausch verläuft friedlich. Aber Freddie....er ist aggressiv, beißt mich, ist auch beim monatlichen Zähneschleifen bei der Tierärztin oft nicht gut drauf. Heute waren wir wieder bei der Tierärztin und da hat er sich so reingesteigert, dass er aus der Nase geblutet hat.
Ich habe dann lange mit ihr gesprochen, weil ich nächste Woche eigentlich den nächsten Versuch des Zusammensetzens starten wollte. Aber wird Freddie den neuen dann wieder angreifen? Die Tierärztin hat daraufhin eine Pharmafirma angerufen, die ein Medikament für Kaninchen hat und, wie sie dann erfahren hat, auch für Kleinsäuger. Das Medikament heißt Sedarom. Meine Tierärztin hat es jetzt bestellt und wir wollen es mal ausprobieren. Es wirkt wohl wie ein Psychopharmaka. Im schlimmsten Fall wirkt es bei Freddie nicht, im besten Fall habe ich einen relaxten Freddie. Denn es sind mittlerweile drei Tierärzte involviert und keiner hat mehr eine Idee zu Freddie. Wir haben heute darüber gesprochen, dass er im schlimmsten Fall alleine am Trenngitter sitzen bleiben muss, bis er stirbt. Das wäre natürlich die ungünstigste Variante, aber die Tierärztin sagte, sie hat einige Deguhalter mit so schwierigen Charakteren, die das so handhaben, da die Degus nicht zu vergesellschaften sind.
Hat jemand schon mal von dem Medikament gehört und Erfahrungen damit gemacht? Es wäre schön, wenn ich da Erfahrungswerte zu bekommen könnte.
aus beruflichen und privaten Gründen war ich ewig nicht mehr hier und es hat sich viel getan bzw. auch nichts.
Freddie ist ja ein sehr schwieriger Charakter und lässt sich scheinbar nicht vergesellschaften. Letztes Jahr hat einmal eine Vergesellschaftung mit ihm und Rufus geklappt, ein Traum! Und dann starb Rufus nur eine Woche später. Das hat mich erstmal völlig gebrochen, weil ich gar nicht weiter wusste.
Daraufhin habe ich mich entschieden, eine Gruppe dazu zu holen, damit Freddie nicht direkt wieder alleine sitzt. Lange Rede, kurzer Sinn: in der 5 er "Jungs"-Gruppe saßen zwei Weibchen, die ich weitervermitteln musste, und ein Tier war schon so alt und krank, dass wir ihm nur noch den Gefallen des Einschläferns tun konnten. Blieben noch zwei Degus übrig. Am Trenngitter war über Monate alles ruhig, der Seitentausch klappte prima und dann, beim Zusammensetzen, wollte einer der beiden Freddie mit einem Kehlbiss töten. Puh. Da war mir klar, das wird leider auch nichts.
Also habe ich für Freddie wieder nach einem neuen Freund gesucht und auch einen ganz tollen Degu gefunden. Er ist anderthalb Monate jünger als Freddie, kerngesund und einfach lieb. Und dann der erste Versuch des Zusammensetzens: 15 Minuten wurde gekuschelt und sich immer wieder mal aus dem Weg gegangen, dann eine Kugel und Freddie hat versucht, ihm das Auge auszukratzen. Bin dann direkt zur Tierärztin und es war wirklich kritisch. Das war vor ca. 5 Monaten. Am Trenngitter ist seitdem alles wieder ruhig, jeder Seitentausch verläuft friedlich. Aber Freddie....er ist aggressiv, beißt mich, ist auch beim monatlichen Zähneschleifen bei der Tierärztin oft nicht gut drauf. Heute waren wir wieder bei der Tierärztin und da hat er sich so reingesteigert, dass er aus der Nase geblutet hat.
Ich habe dann lange mit ihr gesprochen, weil ich nächste Woche eigentlich den nächsten Versuch des Zusammensetzens starten wollte. Aber wird Freddie den neuen dann wieder angreifen? Die Tierärztin hat daraufhin eine Pharmafirma angerufen, die ein Medikament für Kaninchen hat und, wie sie dann erfahren hat, auch für Kleinsäuger. Das Medikament heißt Sedarom. Meine Tierärztin hat es jetzt bestellt und wir wollen es mal ausprobieren. Es wirkt wohl wie ein Psychopharmaka. Im schlimmsten Fall wirkt es bei Freddie nicht, im besten Fall habe ich einen relaxten Freddie. Denn es sind mittlerweile drei Tierärzte involviert und keiner hat mehr eine Idee zu Freddie. Wir haben heute darüber gesprochen, dass er im schlimmsten Fall alleine am Trenngitter sitzen bleiben muss, bis er stirbt. Das wäre natürlich die ungünstigste Variante, aber die Tierärztin sagte, sie hat einige Deguhalter mit so schwierigen Charakteren, die das so handhaben, da die Degus nicht zu vergesellschaften sind.
Hat jemand schon mal von dem Medikament gehört und Erfahrungen damit gemacht? Es wäre schön, wenn ich da Erfahrungswerte zu bekommen könnte.